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	<title>dokfabrik &#187; Aktuell</title>
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	<description>Film- und Fernsehproduktion</description>
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		<title>KLANG DER ERINNERUNG</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Jeder Abend auf dem Podium bringt neuen Kampf und neuen Sieg für unseres Führers heilige Sache." (Dirigent Franz Adam) 1928 und 1936 entstehen zwei Symphonieorchester, die es ohne die Schreckensherrschaft des menschenverachtenden Hitlerfaschismus nie gegeben hätte. <span class="morelink"><a href="http://www.dokfabrik.de/?p=3144">[+]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Jeder Abend auf dem Podium bringt neuen Kampf und neuen Sieg für unseres Führers heilige Sache.“ (Franz Adam in Die Musik-Woche Nr.36, 1935)</p>
<p>„Man muss die Faust erheben gegen den Antisemitismus. Und diese Faust wird ein erstklas-siges Orchester sein.“ (Bronislaw Huberman 1935)</p>
<p>1928 und 1936 entstehen zwei Symphonieorchester, die es ohne die Schreckensherrschaft des menschenverachtenden Hitlerfaschismus nie gegeben hätte.</p>
<p>In München gründet der Dirigent Franz Adam 1928 das Nationalsozialistische Reichs-Sympho-nieorchester. Es besteht ausschließlich aus arbeitslos gewordenen Musikern, die hitlertreue Nationalsozialisten sind. Acht Jahre später, 1936, gründet der Geiger und glühende Verfechter eines vereinten Europa Bronislaw Huberman in Tel Aviv das Palestine Symphony Orchestra. Hier spielen ausnahmslos jüdische Exilmusiker, die mit Hubermans Hilfe vorwiegend aus dem Deutschen Reich emigrieren konnten. Das eine, ausschließlich der Propaganda verpflichtete Orchester, wird nach dem Zweiten Weltkrieg aufgelöst und gerät in Vergessenheit. Seine Musiker kommen nach ihrer Entnazifizierung in Münchener Orchestern unter. Das andere Orchester wird 1948 umbenannt in Israel Philharmonic Orchestra. Es besteht bis heute.</p>
<p>Der Geiger Linus Roth und der Dirigent Joseph Bastian wollen jetzt, unterstützt von Historikern und Musikforschern, erstmals die Geschichten beider Orchester im Rahmen eines international angelegten Filmprojekts erzählen. Beide haben sehr persönliche Gründe, sich auf die spannende Spurensuche nach den Ursachen für die Entstehung und Geschichte beider Orchester zu begeben und die Biografien ihrer Gründer und Musiker zu erforschen. Linus Roth gründete die Mieczysław Weinberg Gesellschaft, mit der das Werk dieses jüdisch polnischen Komponisten erforscht. Roth, der bei dem jüdischen Geiger Zakhar Bronn studierte, dessen Eltern im Dritten Reich nach Russland flohen, wurzelt in der jüdischen Violintradition und konzertiert regelmäßig in Israel. Joseph Bastian, ist im französischen Saarguemines geboren und Chefdirigent der Münchener Symphoniker, die aus dem Orchester Kurt Graunke hervorgingen, dessen Gründungsmitglieder Musiker des NS Reichs-Symphonieorchesters waren. Er will mehr über die historischen Wurzeln seines Orchesters erfahren.</p>
<p>Die Geschichte des Palestine Symphony Orchestra und die Biografie Bronislaw Hubermans sind inzwischen weitgehend gut erforscht. Das NS Reichs-Symphonieorchester, seine kulturpropagandistischen Aufgaben in Frieden und Krieg sowie die Biografien seiner künstlerischen Leiter und Musiker jedoch sind bis heute weitgehend unbekannt. Sie werden in dieser Dokumentation erstmals beleuchtet und den Musikerbiografien jüdischer Musiker, die vor der NS-Herrschaft flohen, um das Palestine Symphony zu gründen, gegenübergestellt.</p>
<p>Unterstützt durch ein musikwissenschaftliches Forscherteam der Universität Münster und der LMU München besuchen Roth und Bastan Nachfahren der Musiker. Sie gehen in die Archive und reisen an Originalorte in Tel Aviv und München, um zu ergründen wie das NS Reichs-Symphonieorchester und das Palestine Symphony Orchestra entstehen konnten und welche entgegengesetzten politischen Ziele ihre Gründer verfolgten &#8211; der Nationalsozialist und Bergsteiger Franz Adam einerseits und der schon in den Zwanzigerjahren für ein vereintes Europa streitende Humanist und Geiger Bronislaw Huberman andererseits.</p>
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		<title>EUROPAS GROSSE FILMPALÄSTE</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 09:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie künden von den Gründerjahren des Kinos. Sie schreiben bis heute Filmgeschichte. Sie sind Stilikonen der Architektur und Hotspots der Retrokultur. Bis heute sind sie Wahrzeichen der Metropolen, in denen sie stehen: Europas größte Filmpaläste.  <span class="morelink"><a href="http://www.dokfabrik.de/?p=3132">[+]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Episode 1 Grand Rex Paris<br />
Episode 2 Lichtburg Essen<br />
Episode 3 Urania Filmpalast Budapest<br />
Episode 4 Tuschinski Theater Amsterdam</p>
<p>Sie künden von den Gründerjahren des Kinos. Sie schreiben bis heute Filmgeschichte. Sie sind Stilikonen der Architektur und Hotspots der Retrokultur. Für ihre Besucher Orte der Emotionen, der ersten Berührung, des ersten Kusses, überdauerten sie Kriege und Krisen. Bis heute sind sie Wahrzeichen der Metropolen, in denen sie stehen: Europas größte Filmpaläste. Bis heute werden hier rote Teppiche ausgerollt. Filmstars feiern und feierten hier ihre Premieren.</p>
<p>In vielen Europäischen Metropolen gibt es sie nicht mehr, die großen Kinopaläste, in die einst Tausende strömten. Entweder wurden sie wie in Berlin und Wien im zweiten Weltkrieg zerstört oder sie sind der großen Konkurrenz der Cinemax und Cineplex Kinos zum Opfer gefallen. Von den einst größten und schillerndsten Kinopalästen Europas sind nur noch wenige vollständig erhalten geblieben &#8211; das Grand Rex in Paris, die Lichtburg in Essen, das Tuschinski Theater Amsterdam und der Urania Filmpalast in Ungarn.</p>
<p>Sie sind einzigartige Architekturdenkmale mit historischem Fassaden- und Interieur-Design und Stilikonen des Klassizismus, des Art Deco und des Jugendstils. Wer sie betritt taucht ein in die glamouröse Atmosphäre der Gründerjahre des Kinos und ist umgeben von authentischen Räumen, die nationale und internationale Filmgeschichte geschrieben haben. Räume, in denen die Megastars des Kinos ihre Premieren feierten und bis heute feiern.</p>
<p>In unserer von Retrokultur geprägten Welt nehmen die Kinopaläste einen herausragenden Platz ein. Ob hier Filme gezeigt werden, Blockbuster ihre Premiere feiern oder Popstars wie Madonna Konzerte geben &#8211; als denkmalgeschützte und multifunktionale Bauten haben sie bis heute ihren festen Platz in der Gesellschaft nicht verloren, trotz einer immer bedrohlicher werdenden Medienkonkurrenz durch Netflix und andere digitale Filmplattformen.</p>
<p>Die Filmpaläste, deren Geschichten dieser bildopulente Mehrteiler erzählt, haben damals wie heute ihren festen Platz in den Stadtgesellschaften der Metropolen Europas, denn sie sind Publikumsmagneten nicht nur für die Menschen vor Ort, sondern auch für Touristen aus aller Welt.</p>
<p>Die Filme dieser Doku-Serie changieren zwischen Neudreh und historischem Archivmaterial, mit dem wir zurückblicken bis in die Roaring-Twenties, die goldene Zeit der Kinoarchitektur. Sie zeigen, wie ihre Gründer sich und ihren Kinobesuchern Träume erfüllten und sie erzählen von den Triumphen und Tragödien, die sich hinter ihren Mauern abspielten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>FINLANDIA &#8211; JEAN SIBELIUS&#8217; HYMNE DER FREIHEIT</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Aug 2024 13:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kein Werk von Jean Sibelius (1865–1957) ist enger mit dessen Biografie verwoben, keines  politisch aufgeladener und keines enger mit dem Kampf der Finnen um Freiheit und Unab-hängigkeit verbunden, keines wird weltweit öfter gespielt als Finlandia.  <span class="morelink"><a href="http://www.dokfabrik.de/?p=3122">[+]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Werk von Jean Sibelius (1865–1957) ist enger mit dessen Biografie verwoben, keines  politisch aufgeladener und keines enger mit dem Kampf der Finnen um Freiheit und Unabhängigkeit verbunden, keines wird weltweit öfter gespielt als Finlandia. Ob gecovert von Pop- oder Heavy Metal-Bands, verwendet als Filmmusik, in England und Italien bekannt als Kirchenlied, von Militär- oder Heilsarmeekapellen gespielt oder bei Flashmobs von Finninnen und Finnen auf der Straße gesungen &#8211; das Werk ist omnipräsent und Teil der finnischen Seele.</p>
<p>Finlandia war und ist das Symbol nationaler Identität der Finnen im Kampf gegen die russische Fremdherrschaft, von der Jahrhundertwende bis zur finnischen Unabhängigkeitserklärung 1919, vom Ersten über den Zweiten Weltkrieg bis heute. 1939 kämpft Finnland wieder gegen Russland. Der Winterkrieg fordert viele Todesopfer. Als Hitlerdeutschland dann am 22. Juni 1941 der Sowjetunion den Krieg erklärt, ziehen eine halbe Million Finnen an der Seite der Wehrmacht in den Krieg. Der Dichter Veikko Antero Koskenniemi schreibt zu diesem Anlass ein patriotisches Gedicht auf den langsamen Mittelteil von Finlandia. Von nun an gilt das Werk endgültig als Hymne aller Finnen.</p>
<p>Sibelius selbst jedoch ist innerlich zerrissen. Einerseits sympathisiert er mit den Nationalsozialisten &#8211; trotz ihrer menschenverachtenden Rassenideologie. Andererseits hat er in England und Amerika, die als Alliierte gegen das Deutsche Reich kämpfen, seine größte Fangemeinde. Ein Dilemma und wirtschaftlich für Sibelius ein Desaster. Er wird von tiefen Zweifeln geplagt. Doch als auf Wunsch von Joseph Goebbels 1942 in Berlin eine deutsche Sibelius Gesellschaft gründet wird, bedankt sich Sibelius überschwänglich in einer Rundfunkansprache, die bei der Eröffnungsfeier im Reichsrundfunk übertragen wird.</p>
<p>Finlandia ist Sibelius Schicksalswerk. Geschrieben auf dem Höhepunkt seines privaten und künstlerischen Lebens ist Finlandia sein größter Triumph. Sogar Leonard Bernstein stellt das Werk in seinen Joung Peoples Concerts als klingendes Beispiel für den Wunsch nach nationaler Freiheit vor. Das Werk macht Sibelius zwar zur Symbolfigur der finnischen Befreiungsbewegung. Doch es ist zugleich auch eng verwoben mit der größten Tragödie seines Lebens. Seine Sympathie für Nazideutschland und die Erkenntnis, dass er sich politisch missbrauchen ließ, stürzen ihn in eine tiefe, seine letzten Jahre überschattende Depression.</p>
<p>Der Komponist, dessen Schicksalswerk den Finnen stets Kraft im Kampf um Selbstbestim-mung und nationale Identität gab, stirbt am 20. September 1957 an einem Hirnschlag. Zehn Tage später überträgt das finnische Fernsehen zu den Klängen von Finlandia die Trauerfeier und Überführung seines Leichnams von Helsinki nach Ainola, wo Sibelius im Garten seines Hauses in Anwesenheit des finnischen Staatspräsidenten, beigesetzt wird.</p>
<p>Gedreht an Originalschauplätzen in Finnland, Deutschland und Österreich erzählt der Film die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte von Finlandia. Im Mittelpunkt steht die Spurensuche der Protagonisten des Films nach Antworten auf die Fragen, wie Finlandia entstand, warum das Werk Sibelius berühmt machte und bis heute weltweit das bekannteste seiner Stücke ist.</p>
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		<title>DIE MOLDAU &#8211; SMETANAS WELTERFOLG</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2021 15:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kein Werk Bedřich Smetanas (1824 – 1884) ist mit dessen Biografie enger verbunden, keines politisch aufgeladener und keines wird weltweit öfter gespielt als die „Moldau“. Die bekannteste Tondichtung aus Smetanas Zyklus „Mein Vaterland“ ist das Symbol nationaler Identität der Tschechen.  <span class="morelink"><a href="http://www.dokfabrik.de/?p=2884">[+]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Filmmusik in „The Tree of Life“ (2011) mit Brad Pitt verwendet, von Zarah Leander mit einem Text von Berthold Brecht gehaucht, von der tschechischen Schlagerikone Karel Gott gesungen oder von der französischen Band Kabaret gecovert – die „Moldau“ ist weltbekannt und ein Klassik Hit.</p>
<p>Kein Werk Bedřich Smetanas (1824 – 1884) ist mit seiner Biografie enger verbunden, keines politisch aufgeladener und keines wird weltweit öfter gespielt als die „Moldau“. Die bekannteste Tondichtung aus Smetanas Zyklus „Mein Vaterland“ ist Symbol nationaler Identität der Tschechen. Im Konzentrationslager Mauthausen bei Linz spielten tschechische Häftlinge 1944 die „Moldau“ als Symbol ihres ungebrochenen Durchhalte-Willens. Seit Smetana die „Moldau“ schrieb, gilt sie als politisches Manifest. Sie ist ein Ohrwurm, den jeder sofort erkennt. Sie ist Inbegriff tschechischer Kultur und mit ihr feiert sich die Nation bis heute. In Zeiten nationaler Befreiung von der Donau-Monarchie im 19., während der Nazi-Okkupation und der sowjetischen Herrschaft im 20. Jahrhundert &#8211; die „Moldau“ gab den Tschechen im Widerstand Hoffnung und Zuversicht auf Freiheit und Selbstbestimmung. Seit 1946 wird sie jährlich am 12. Mai, dem Todestag Smetanas, zur Eröffnung des Prager Frühlings gespielt.</p>
<p>Jakub Hrůša ist im tschechischen Brünn geboren und der Shooting Star unter den jungen, international renommierten Dirigenten. In diesem Film probt und dirigiert er die „Moldau“ und zeigt wie eng das Werk mit der Natur, der Landschaft Tschechiens und dem Leben des Freiheitskämpfers und Komponisten Smetana verbunden ist. In Parallelmontagen geht die us-amerikanische Musikforscherin und Smetana Expertin Kelly St. Pierre, Autorin des Buches &#8220;Bedřich  Smetana &#8211; Myth, Music and Propaganda&#8221;, entlang des Flusses auf eine Reise durch die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des Werkes, um zu erkunden, was der Vaterlandsbegriff den Tschechen heute bedeutet und wie sie ihn noch immer mit der Moldau verbinden. Sie begegnet jungen Tschechen, Schriftstellern und Politikern, die ihr erzählen, was ihnen Begriffe wie Nation und Vaterland heute bedeuten.</p>
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		<title>DANIEL LIBESKIND &#8211; MAGIER DER EMOTIONEN</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2021 12:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der in New York lebende Daniel Libeskind ist nicht nur als Architekt ein Magier der Emotionen. Er gilt als der Philosoph unter den Architekten und als einer der wichtigsten Wegbereiter des Dekonstruktivismus, der die Postmoderne ablöste. <span class="morelink"><a href="http://www.dokfabrik.de/?p=2906">[+]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Er baute das Jüdische Museum in Berlin, das Imperial War Museum in Manchester, das Hochhaus Zlota in Warschau, die Leuphania Universität Lüneburg, das Militärhistorische Museum Dresden und den Kö-Bogen in Düsseldorf. Er entwarf den Master-Plan für das One World Trade Center auf dem Ground Zero in New York. Er gestaltete Bühnenbild und Kostüme für Richard Wagners Oper „Tristan und Isolde“ am Saarländischen Staatstheater und verwandelte Frankfurt in ein Musiklabor. In Toulouse wird sein reich begrünter Occitaine Tower und in Nizza das Hilton Garden in Form eines Diamanten entstehen. Der in New York lebende Daniel Libeskind ist nicht nur als Architekt ein Magier der Emotionen. Er gilt als der Philosoph unter den Architekten und als einer der wichtigsten Wegbereiter des Dekonstruktivismus, der die Postmoderne ablöste. Am 12. Mai 2021 wird er 75 Jahre alt.</p>
<p>„Eine Partitur und eine architektonische Skizze“ – so Libeskind – „sind dasselbe. Beide, Musik und Architektur, basieren auf einem kodierten Kommunikationssystem: Musiknotation oder ein architektonischer Entwurf oder ein Masterplan, beide müssen höchst präzise sein und beide, sowohl die Aufführung als auch die Konstruktion verlangen spezifische interpretatorische Fähigkeiten. Die mathematische und geometrische Präzision der Musik und der Architektur rufen emotionale Reaktionen hervor. Ich finde die Art wie Musik und Architektur entstehen fast identisch. Mein Ground-Zero-Masterplan zum Beispiel, eine Serie sehr präziser Zeichnungen, gleicht in jeder Hinsicht einer Partitur. Ich bin kein Geiger, Cellist oder Schlagzeuger – ich bin viel mehr der Komponist oder der Dirigent, der nicht in Erscheinung tritt. Mein Orchester sind die Architekten und Bauingenieure. Sie interpretieren meine Zeichnungen innerhalb bestimmter Freiheiten, die ich ihnen gebe. Sonst wäre der Bau ein lebloser mechanischer Prozess. Musik und Architektur sind für mich das gleiche. Musik stellt eine Struktur in Klang und Zeit dar und Architektur eine Struktur in Raum und Zeit. Ich betrachte sie wirklich als die gleiche Art von Schwingungen: Wenn ich einen Stift auf das Papier drücke, ist das wie eine Taste auf dem Klavier niederzudrücken.“</p>
<p>1983 entsteht eine Serie von Zeichnungen, die wie keine andere die Verschmelzung architek-tonischer und musikalischer Strukturprinzipien in Libeskinds Werk verdeutlicht und die seine Arbeit bis heute prägen. Die „Chamber Works“ entstanden in den Jahren als Libeskind den Lehrstuhl für Architektur an der Cranbrook Academy of Art in Bloomfield Hills Michigan leitete. „Ausgangspunkt dieser Zeichnungen war“ – so Liebeskind – „die Beziehung zwischen Musik und Architektur“. Noch nie wurde der Versuch unternommen, diese Zeichnungen, die aussehen wir Partituren, in einem der Gebäude Libeskinds, zum Klingen zu bringen.</p>
<p>Erstmals wagt Daniel Libeskind &#8211; der Spätzünder aus der Bronx, der ursprünglich vor hatte Musik zu studieren, sich dann aber anders entschloss um Architekt zu werden &#8211; in dieser biografischen Dokumentation ein Experiment. Die Parallelen, die er zwischen Musik und Architektur zieht, sollen erstmals auf den Prüfstand gelangen. Der Pianist Benyamin Nuss, Opus Klassik Preisträger 2019 und Daniel Libeskind wagen den Versuch, die „Chamber Works“ aus dem Jahr 1983 wie eine Partitur zu lesen und sie improvisierend in gleichsam klingende Architekturen zu verwandeln. Im Prototyp von Libeskinds erstem Einfamilienhaus, das wie ein aus dem Boden gewachsener Kristall wirkt, werden der Pianist und der ehemalige Akkordeonspieler aus der New Yorker East Side Soundbeziehungen zwischen der realen Architektur und dem Sound der Chamber Works herstellen.</p>
<p><span>Eingebettet in die Biografie des Ausnahmearchitekten Daniel Libeskind blickt der Film anlässlich seines fünfundsiebzigsten Geburtstages hinter die schillernden Kulisse der glanzvollen, mal kantigen, mal geschwungenen und vielfältig gebrochenen Fassaden seiner Gebäude. Die künstlerisch den Architekturen entsprechend geführte Kamera gibt den Blick frei auf ihre Ursprünge und Wirkungen. Ursprünge und Wirkungen, die sich nur dann erschließen, wenn man – wie Libeskind selbst sagt – erkennt, wie musikalisch sie konzipiert sind. Parallel zu der Entstehung der ersten musikalischen Umsetzung der Skizzenserie „Chamber Works“ geht der Film im für seine Karriere wichtigsten Bauwerk, dem Jüdischen Museum in Berlin, den ästhetischen und künstlerischen Wurzeln des Architekten und der Seele seiner Bauten auf den Grund. Hier treffen wir die Architekturphilosophin Lidia Gasperoni, die Libeskinds Philosophie des Entwerfens und Bauens und seine Auseinandersetzung mit Geschichte, Literatur und Musik erforscht hat. Anhand von Libeskinds oft kolorierten Skizzen erläutert sie die Entstehungsprozesse seiner wichtigsten Bauten und Masterpläne, wie etwa den des One World Center New York.</span></p>
<p>In Berlin erzählt Thomas Willemeit, Architekt und bis 2001 im Team des Studio Libeskind, am Beispiel der herausragenden, nach dem Jüdischen Museum entstandenen Bauten, wie sich der Stil des Architekten bis heute weiterentwickelt hat.Von der Architekturphilosophin Lidia Gasperoni erfahren wir warum Libeskinds Entwürfe eigenständige Kunstwerke sind, wie sie in Relation zu seinen Gebäuden stehen und was die dekonstruktivistische Fassade des Kö-Bogens in Düsseldorf mit der Erzählung „Der Kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry zu tun hat. Die Architekturhistorikerin Eva Maria Froschauer ordnet Libsekind und seine Bauten in die Architekturgeschichte ein.</p>
<p>Last not least erzählt Daniel Libeskind im Interview, das wir in seinem Studio in New York aufzeichnen, wie er vom musikalischen Wunderkind, das in der Bronx aufwuchs, zum Wegbereiter des architektonischen Dekonstruktivismus und Schöpfer des Masterplans für das One World Center New York wurde und warum Geschichte, Philosophie und Musik in all seinen Entwürfen eine so wichtige Rolle spielen.</p>
</div>
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		<title>DER TRAUM VOM GESAMTKUNSTWERK</title>
		<link>http://www.dokfabrik.de/?p=2774</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2019 17:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Neo Rauch und Markus Lüpertz - zwei Megastars der Kunstszene, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide verlassen ihre Ateliers und ihre absolute künstlerische Freiheit, um ihre Kunst dreidimensional werden zu lassen. <span class="morelink"><a href="http://www.dokfabrik.de/?p=2774">[+]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neo Rauch und Markus Lüpertz &#8211; zwei Megastars der Kunstszene, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide verlassen ihre Ateliers und ihre absolute künstlerische Freiheit, um ihre Kunst dreidimensional werden zu lassen.</p>
<p>Begegnungen zwischen bildender Kunst und Oper im 20. und 21. Jahrhundert: In Anlehnung an das Wagner‘sche Gesamtkunstwerk macht die zweiteilige Dokumentation deutlich, wie bildende Kunst und Oper sich gegenseitig genährt und bisweilen auch radikal beeinflusst haben.</p>
<p>TEIL 1</p>
<p>Nirgends sind Gegenwartskunst und Oper enger miteinander verbunden als in Bayreuth. Hier haben der deutsche Maler Neo Rauch und seine Frau Rosa Loy Bühne und Kostüme für Richard Wagners Oper „Lohengrin“ gestaltet. Im Festspielhaus auf dem Grünen Hügel wollte Richard Wagner einst seinen Traum von einem Gesamtkunstwerk aus Malerei, Musik und Drama verwirklichen.</p>
<p>Zwei Gegenwartskünstler und ihre aktuellen Bühnenarbeiten stehen im Mittelpunkt der ersten Folge dieses Zweiteilers. Neo Rauch, der mit „Lohengrin“ sein erstes Opern-Bühnenbild schuf, und Markus Lüpertz, der schon mehrfach für die Bühne arbeitete. Für das Theater Regensburg entwarf er Kostüme und Bühne zu der Oper „Una cosa rara“ des spanischen Komponisten Vicente Martín y Soler.</p>
<p>Rückblenden in die Kunstgeschichte zeigen wie Künstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts Richard Wagners Vision eines Gesamtkunstwerks aufgreifen und die Oper als kreativen Entfaltungsraum entdecken. Adolphe Appia entwirft symbolistische Szenerien, Pablo Picasso trägt den Kubismus in die Oper, die russische Avantgarde sorgt weltweit für Aufsehen und Bauhaus-Künstler gestalten Bühnenbilder. Als die Nationalsozialisten an die Macht kommen, gelten weite Teile der Moderne als entartet. Jetzt bestimmt das Regime, was auf den Opernbühnen gezeigt wird.</p>
<p>TEIL 2</p>
<p>Nach der Machtergreifung 1933 bestimmen die Nationalsozialisten, welche Künstler Opern ausstatten dürfen. Reichsbühnenbildner Benno von Arent soll jetzt für NS-gemäße Bühnenbilder sorgen. Im Auftrag des Propagandaministeriums überwacht er die Theater des Reichs. Mit einer Ausnahme: Bayreuth. Hier ist Adolf Hitler persönlich künstlerischer Berater von Festspielchefin Winifred Wagner.</p>
<p>In Bayreuth wird noch immer der „Parsifal“ gespielt, den Wagner selbst einst aus der Taufe hob. 1934 sorgt Hitler persönlich dafür, dass Alfred Roller, ein Künstler der Wiener Moderne, den Auftrag bekommt, das neue „Parsifal“-Bühnenbild zu entwerfen. Als der Krieg vorbei ist, kann sich die Kunst wieder frei entfalten und in den 50er Jahren entstehen neue Opernhäuser. Bildende Künstler und Architekten arbeiten gemeinsam daran, Wagners Traum vom Gesamtkunstwerk Wirklichkeit werden zu lassen.</p>
<p>In Gelsenkirchen baut Werner Ruhnau das Musiktheater im Revier, an dem gleich drei international renommierte Künstler mitwirken: Robert Adams, Jean Tinguely und Yves Klein. Die Wandreliefs im Foyer sind bis heute Kleins größte Arbeiten.</p>
<p>Die Dokumentation erzählt davon, wie sich die Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Opernbühnen neu ausrichtet. Der Film spannt den Bogen von der Minimal Art der 60er Jahre über die avantgardistischen Raumvisionen des italienischen Stararchitekten Renzo Piano und die Lichtskulpturen James Turrells bis hin zu den polarisierenden Wagner-Inszenierungen von Christoph Schlingensief am Anfang des 21. Jahrhunderts.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>HÖR.OPER!</title>
		<link>http://www.dokfabrik.de/?p=2734</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2019 19:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Film schildert in emotionalen Bildern die Entwicklung und Entstehung der Audiodeskriptionen zu der Oper „Die Perlenfischer“ von Georges Bizet im Musiktheater im Revier. Im Mittelpunkt stehen Blinde und Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit.  <span class="morelink"><a href="http://www.dokfabrik.de/?p=2734">[+]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline; color: #c2282b;"><a title="HÖR.OPER" href="https://www.youtube.com/watch?v=dh2yZohxV-8" target="_blank"><span style="color: #c2282b; text-decoration: underline;">FILM ANSEHEN</span></a></span><br />
</strong><br />
Norbert ist glühender Opernfan. Seit er erblindete, bleiben dem Gelsenkirchener nur noch Schallplatten, CD’s und seine Opernführer, Libretti (und Partituren) in Brailleschrift, um seinem Hobby nachzugehen. Opernbesuche? Die waren für ihn bisher unbefriedigend, denn was Oper ausmacht, Regie, Bühnenbild, Ausstattung und die Bewegungen der Sängerdarsteller auf der Bühne, blieben für ihn unsichtbar. Doch dann entwickelte das Musiktheater im Revier ein speziell auf Blinde und Menschen mit Seheinschränkungen zugeschnittenes Angebot: Die Hör.Oper!</p>
<p>1,2 Mio. Blinde bzw. Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit leben in Deutschland. (Quelle: www.dbsv.org) Auch sie haben einen Anspruch auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Deswegen werden im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen ausgewählte Opern seit 2010 so aufbereitet, dass auch diese Zielgruppe sie verstehen kann. Hierbei hilft die Audiodeskription oder auch Hörfilmfassung. Zwischen den Dialogen werden Sprachpassagen eingearbeitet, die das visuelle Geschehen schildern. Im Zuge des Umbaus des MIR 2010 wurde eine Sendeanlage eingebaut, mit der die Audiodeskription überall im Haus empfangen werden kann. Um höchsten Qualitätsansprüchen zu genügen testete ein Team aus Sehenden und Sehbehinderten die Audiodeskriptionen verschiedene Opernhäuser. Aus den Testergebnissen wurden redaktionelle und inhaltliche Richtlinien entwickelt, die den Blinden und Sehbehinderten ein optimales Hörbild aus Musik und Handlungsbeschreibung vermittelt.</p>
<p>Um einen hohen Qualitätsstandard zu erreichen, arbeitet das MIR eng mit der Zielgruppe zusammen. Audiodeskriptionen entstehen daher immer in Zusammenarbeit mit opernerfahrenen blinden und sehenden Autorinnen und Autoren. Nur so kann eine Bildbeschreibung erarbeitet werden, die den Bedürfnissen der Zielgruppe umfassend entspricht und zu einem spannenden und eindrücklichen Opernerlebnis führt. Sprechgeschulte Autoren sprechen während der Vorstellung live die Bildbeschreibungen ein. Von den Empfangsgeräten können die Kommentare an jedem frei wählbaren Platz im Auditorium von den blinden und eingeschränkt sehfähigen Besuchern abgerufen werden.</p>
<p>Mit den Ohren sehen? Das ist im Fernsehen bereits Alltag. Blinde und sehbehinderte Menschen können mithilfe akustischer Bildbeschreibung den visuellen Fernsehinhalten folgen. Am bekanntesten und am häufigsten genutzt ist der Hörfilm zum Tatort. Auf einem eigenen Tonkanal, beschreibt ein Audioguide in den Sprechpausen des Films die Szene.</p>
<p>Entsprechend eines Kriterienkatalogs, der für das Fernsehen entwickelt und vom MIR für die Oper adaptiert wurde, beschreiben die Opernflüsterer das Bühnengeschehen live, detailreich über spezielle Kopfhörer an die ca. 30 frei wählbare „Hörplätze“. Sprache, Musik und Bilder der Inszenierung verbinden sich vor dem inneren Auge zu einem facettenreichen Ganzen. Vor jeder Vorstellung erleben die Hör.Opern-Besucher eine Sinnesreise durch verschiedene Bestandteile der Inszenierung: bei einer etwa sechzig-minütigen Führung über die Bühne und ins Foyer können Teile des Bühnenbildes, Requisiten, Kostümteile und Perücken begangen und erfühlt werden. Nach einer speziellen Stückeinführung durch die Dramaturgie kann dann der Hör.Opern-Abend beginnen.</p>
<p><strong>Filmische Umsetzung</strong></p>
<p>Der Film schildert in emotionalen Bildern die Entwicklung und Entstehung der Audiodeskriptionen der Oper „Die Perlenfischer“ von Georges Bizet im Musiktheater im Revier. Im Mittelpunkt stehen dabei Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit. Sie erarbeiten die Audiodeskription im Team gemeinsam mit Mitarbeiter des Autorenteams (zwei sehende zwei blinde), nehmen an Proben und Aufführungen der betreffenden Opern teil und erhalten einen Eindruck von Kostümen, Requisiten und Bühnenbild. Diese Eindrücke des musikalischen und szenischen Geschehens sowie des Bühnenraums bringen sie in die Gestaltung der Audiodeskription ein. So wird sichergestellt, dass die Texte der Audiodeskription die szenischen Abläufe zielgruppengerecht wiedergeben. Was schließlich über die Kopfhörer zu hören ist, basiert zu einem großen Teil auf ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Vom Lesen des Librettos und Partituren(? Vielleicht besorgen), über den ersten Opernbesuch, das Sammeln haptischer und räumlicher Eindrücke von Kostümen, Maske und Bühnenbild, Redaktionssitzungen bis zur Premiere der Hör.Oper zeichnet der Film aus der Perspektive der Blinden und Sehbehinderten hautnah die Entstehung einer Audiodeskription nach.</p>
<p>Blinde und Sehbehinderte, Dramaturgen und Sprecher der Audiodeskriptionen erzählen von den besonderen Herausforderungen bei der Entstehung und bei der Aufführung. Mitarbeiter verschiedener Abteilungen (Schneiderei, Maske, Requisite, Bühne) des MIR erzählen warum es so wichtig ist Blinde und sehbehinderte Menschen an Oper teilhaben zu lassen und ihnen einen Eindruck vom szenischen Geschehen zu geben. Intendant Michael Schulz blickt zurück auf die Entstehung des Projekts Hör.Oper und erläutert dessen Bedeutung für die Gesellschaft.</p>
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		<title>NEW EUROPEAN SONGBOOK 2018 &#8211; WAR &amp; PEACE</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2018 09:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
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		<description><![CDATA["Ein Alter Krieg" - so heißt der Song, den die Singer-Songwriterin Sarah Lesch zum Thema hundert Jahre Ende des Ersten Weltkriegs geschrieben hat. Sarah zählt seit Jahren zu den produktivsten deutschen Liedermacherinnen. <span class="morelink"><a href="http://www.dokfabrik.de/?p=2549">[+]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #c22831;"><span style="text-decoration: underline;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=p8O2z_UTVzE"><span style="color: #c22831; text-decoration: underline;">CLIP ANSEHEN<br />
</span></a></span></strong></span><strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://tv.nrk.no/program/mktv26000018/new-european-songbook"><span style="color: #c22831; text-decoration: underline;">LANGFILM ANSEHEN</span></a></span></span></strong></span></p>
<p>Die deutsche Singer-Songwriterin Sarah Lesch ist Preisträgerin des Troubadour Chansonpreises und gewann den Panikpreis der Udo-Lindenberg-Stiftung. Sie zählt seit Jahren zu den produktivsten deutschen Liedermacherinnen. Sarah veröffentlichte drei Plattenalben. Im Sommer 2017 erschien mit „Da Draussen“ das aktuelle Album via Klick The Flame / Broken Silence. Mit dem Titelsong des Albums trat Sarah in der Sendung &#8220;Inas Nacht&#8221; (ARD) auf.</p>
<p>Sarah Leschs Lieder handeln von Liebe, Leichtigkeit und Friedensfrikadellen, aber auch von Heuchelei, Ausbeutung und Ignoranz. Wurde Sarah Leschs erste Platte noch in der “schmutzigen Küche” aufgenommen und auch so betitelt, so ist ihr neuestes Album “DA DRAUSSEN” nun der Blick aus dem Fenster. Der Blick auf eine Welt, die verrücktspielt, schreckliche Dinge zulässt und gleichzeitig alles ist, was wir haben: stark, schön und zerbrechlich. Zwischen Aufbruch und Rückkehr in die Küche liegen fünf Jahre, unzählige Konzerte, Gespräche und Erlebnisse und ein weiteres Album – „von Musen und Matrosen“. Sarah Lesch ist in dieser Zeit gemeinsam mit ihren Liedern gereift. Mit einer noch klareren Haltung, einer geschärften Perspektive blickt Sarah Lesch durch ihre aktuellen Lieder auf die Welt.</p>
<p>Mit ihrer Band interpretiert Sarah Lesch den deutschen Beitrag zum &#8220;New European Songbook&#8221; 2018 der European Broadcasting Union (EBU). In diesem Jahr stand das &#8220;New European Songbook“ unter dem Motto „War &amp; Peace“ und thematisierte den 100-sten Jahrestag der Beendigung des Ersten Weltkrieges. &#8220;Ein Alter krieg&#8221; heißt der Song den Sarah für das Songbook komponiert hat. Er handelt von einem vergangenen Krieg, der in den Herzen zweier Menschen noch immer tobt. Aber auch von der Erlösung durch Liebe.</p>
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		<title>Der Rhein-Strom der Musik</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2018 10:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Synchronschwimmerinnen tauchen nach Wagners Rheingold, Schlagersänger Heino versucht sich als Kammersänger, Komponist Wolfgang Rihm schwimmt im Altrhein, Kölsch-Rocker Wolfgang Niedecken jammt mit Trompeter Markus Stockhausen. <span class="morelink"><a href="http://www.dokfabrik.de/?p=2233">[+]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Synchronschwimmerinnen tauchen nach Wagners Rheingold, Schlagersänger Heino versucht sich als Kammersänger, Komponist Wolfgang Rihm schwimmt im Altrhein, Kölsch-Rocker Wolfgang Niedecken jammt mit Trompeter Markus Stockhausen und im legendären Elektronischen Studio des WDR zeigt ein simpler Knacks, dass ein großer Klang in ihm steckt.</p>
<p>Am Rhein liegt die bedeutendste Musikregion Deutschlands. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart sind Komponisten ebenso fasziniert wie inspiriert von dem Deutschen Strom, seinen Mythen und Legenden, seinen gefahrvollen Tücken und geheimnisvollen Märchen. Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn, Jacques Offenbach, Franz Liszt, Robert Schumann, Karlheinz Stockhausen, Richard Wagner und Rock-Bands wie BAP schreiben an den Ufern des Rheins Musikgeschichte. Kein anderer Fluss ist für die Identitätsfindung der Deutschen so wichtig und hat so viele Musiker angelockt wie der Rhein.</p>
<p>Die Schriftstellerin Thea Dorn und der Maler und Fotograf Stephan Kaluza erkunden in dieser Musikdokumentation den sagenhaften Drachenfels bei Königswinter und führen den Zuschauer auf den Spuren Richard Wagners in die geheimnisvolle Welt der Rheinmythen. Der Film reist zu Musikern und Komponisten, deren Leben und Werk vom Rhein beeinflusst wird. Mit dabei: der Schlagersänger Heino, der Musikkabarettist Konrad Beikircher, der BAP Gründer und Sänger Wolfgang Niedecken, der Komponist Wolfgang Rihm und der Musiker Markus Stockhausen. Sie erzählen in verschiedenen miteinander verwobenen Episoden was sie am Rhein fasziniert und wie der Strom die Musikgeschichte prägte.</p>
<p>In dokumentarischem Neudreh und mit historischem Archiv-, Foto- und Filmmaterial erzählen die Filmemacher Axel Fuhrmann und Axel Brüggemann erstmals und umfassend die herausragende Bedeutung des Rheins als Strom der Musik.</p>
<p>Protagonisten: Antonie Baronin von Brentano, Thea Dorn, Konrad Beikircher, Stefan Kaluza, Heino, Florian Heyerick, Axel Kober, Markus Melchiori, Wolfgang Niedecken, Benyamin Nuss, Wolfgang Rihm, Markus Stockhausen, The Twiolins u.v.a.</p>
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		<title>Peter und der Wolf &#8211; Geschichte eines Welterfolgs</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Dec 2017 09:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die russische Kindertheaterdirektorin Natalia Saz beauftragt Sergei Prokofiev 1936 „Peter und der Wolf“ zu schreiben. Doch ein dunkler Schatten liegt über dem Werk. <span class="morelink"><a href="http://www.dokfabrik.de/?p=1686">[+]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Die Filmemacher erzählen die Geschichte dieses Welterfolgs so spannend einen Polit-Thriller. Die russische Kindertheaterdirektorin Natalia Saz beauftragt Sergei Prokofiev 1936 „Peter und der Wolf“ zu schreiben.</span> Doch ein dunkler Schatten liegt über dem Werk. <span>Nach der Uraufführung wird Natalia Saz von Stalins Geheimpolizei verhaftet und in ein Arbeitslager verschleppt. </span></p>
<p>„Peter und der Wolf“ ist ein Ohrwurm &#8211; ein Welterfolg. Von Walt Disney verfilmt, von Sean Connery, Romy Schneider, Loriot, Bill Clinton, Michail Gorbatschow u. v. a. gesprochen. Prokovievs Musikmärchen ist einer der meistgespielten Klassiker. Doch die Hintergründe seiner Entstehung liegen weitgehend im Dunkeln. <span>Entlang den im Westen bislang unveröffentlichten Memoiren von Natalia Saz begibt sich der Film an Originalschauplätzen auf eine spannende Zeitreise. Sie beginnt 1935 als Prokofiev entscheidet von Paris nach Moskau zu ziehen. Was bewegt ihn, sich Stalins Regime und dessen politischer Vereinnahmung auszusetzen? Ist die Figur Peters sein Selbstporträt? </span><span>Glaubt er den Wolf Stalin besiegen zu können? Bietet er das Stück deshalb Walt Disney an?</span></p>
<p>Musiker der Duisburger Philharmoniker erklären im zauberhaften Ambiente des Essener Markt- und Schaustellermuseums mit ihren Instrumenten die Musik. Zeitzeugen, Historiker, Naschfahren Prokofievs und die Tochter von Natalia Saz enthüllen, warum sich das Werk über Hollywood so schnell in aller Welt verbreitete und weshalb es Kinder und Erwachsene aller nationen bis heute fasziniert.<span style="font-size: 11.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Candara','sans-serif'; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-theme-font: minor-bidi; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: EN-US; mso-bidi-language: AR-SA;"><br />
</span></p>
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